NEUIGKEITEN

In dieser Rubrik informieren wir laufend über die Situation, Entscheidungen, Anliegen und Planungen des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart.

Am Freitag, den 8. Mai 2020, 11 Uhr haben wir den Ausstellungsbetrieb mit allen erforderlichen Vorkehrungen wieder aufgenommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Zu Ihrem eigenen, dem Schutz anderer Gäste und der Mitarbeiter*innen des WKV bitten wir Sie, in unseren Räumen einen Mund-Nase-Schutz zu tragen.

Protoyp unseres neuen Tischmodells, das hoffentlich bald in Serie geht ;·)

Die beiden aktuellen Ausstellungen konnten verlängert werden: Actually, the Dead Are Not Dead. Politiken des Lebens bis zum 23. August 2020 und Alexander Kluge. Oper: Tempel der Ernsthaftigkeit bis zum 14. Juni 2020.

Derzeit entwickeln wir verschiedene Formate für ein Vermittlungsprogramm, das den notwendigen Schutzvorgaben zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Pandemie nachkommt und zugleich Begegnung und Austausch ermöglicht. 

Das Austauschprogramm Baden-Württemberg–Katalonien wurde geringfügig verschoben. Der Aufenthalt in Barcelona findet nun im September und Oktober 2020 statt, Bewerbungsfrist ist der 17. Mai 2020.

Auch die Ausstellung Horst Brandstätter und die Frage der (Un) Freiheit in den Querungen (Veranstalter: Die Anstifter, Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Rosa-Luxemburg-Stiftung und Württembergische Landesbühne Esslingen) sowie weitere geplante Veranstaltungen finden zu einem späteren Zeitpunkt statt. Sobald wir Verlässliches hierzu sagen können, erfahren Sie es auf dieser Seite, über unseren Newsletter und auf Facebook.

Neben den Planungen für eine relativ ungewisse Zukunft, treibt uns derzeit vor allem die Frage um, wie wir als WKV, aber auch auf breiter Ebene mit den prekären Verhältnissen des Kunstbetriebes, deren Härte sich in der jetzigen Krise besonders deutlich zeigt, umgehen sollen und können. Es ist gut und wichtig, dass auf politischer Ebene nun mit vielen Notfallprogrammen darauf reagiert wird: das Problem sitzt aber sehr viel tiefer. Wie auch immer diese Welt aussieht, wenn SARS-CoV-2 einigermaßen unter Kontrolle ist: Nichts kann so weitergehen wie bisher.

Aber das Wichtigste derzeit: Bleiben Sie gesund!

SEIT FREITAG, DEN 8. MAI 2020 wieder geöffnet !!!

Actually, the Dead Are Not Dead. Politiken des Lebens – verlängert bis zum 23. August 2020

Alexander Kluge. Oper: Der Tempel der Ernsthaftigkeit – verlängert bis zum 14. Juni 2020

Aufgrund der aktuellen Lage ist die Ausstellung Horst Brandstätter und die Frage der (Un) Freiheit in den Querungen des Württembergischen Kunstvereins auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Die Kuratorin des Ausstellungsprojekts, Natalie Reinsch, nutzt den Stillstand und die Website des Projektes dazu, eine Diskussion über die Freiheits- und Grundrechte, die derzeit zur Eindämmung der Verbreitung von SARS-CoV-2 eingeschränkt sind, anzustoßen.

SHUTDOWN-PROGRAMM

STATEMENT

Das Shutdown-Programm des Württembergischen Kunstvereins wird nach und nach auf dieser Website, über unseren Newsletter und andere digitale Kanäle veröffentlicht. Dabei möchten wir die Fragen, Themen und Werke unserer aktuellen Ausstellungen im Kontext der SARS-CoV-2-Pandemie reflektieren. Mit der Pandemie hat sich der Blick auf diese Ausstellungen verschoben.
Viele der Konflikte, die Künstler*innen, Theoretiker*innen und Aktivist*innen seit Jahren beschäftigen, treten in diesen Tagen nicht nur in aller Deutlichkeit zu Tage, sondern potenzieren sich auch. Zugleich erleben wir Dinge, die unseren bisherigen Erfahrungshorizont übersteigen und deren Auswirkungen wir uns nicht annährend vorstellen können. Was bedeutet das alles für die Gestaltung einer Zukunft, von der wir längst wussten, dass es darin kein "weiter wie bisher" geben kann? Wir möchten die Zeit des Shutdowns – und darüber hinaus – dazu nutzen, über diese und weitere Fragen offen und öffentlich nachzudenken. Weiterlesen

Dan Perjovschi, 2020

Shutdown: Diskurs / Links

Wir stellen laufend Links zu einer Auswahl aktueller Texte und anderer Beiträge aus dem Internet zusammen, die sich aus unterschiedlichen Richtungen mit der jetzigen SARS-CoV-2-Pandemie, mit deren momentanen und möglichen zukünftigen Auswirkungen, aber auch mit ihren historischen Kontexten beschäftigen.

Shutdown-Programm #6

Åsa Sonjasdotter, Cultivating Stories (Geschichten kultivieren), 2019
DIGITALDRUCKE + VIDEO
Koproduziert von Bergen Assembly 2019
Courtesy: Åsa Sonjasdotter
Kontext: Actually the Dead Are Not Dead. Politiken des Lebens

Shutdown-Programm #5

VIDEO
Yes, We Fuck!
MAGAZIN
Crip Magazine #3

Kontext: Actually, the Dead Are Not Dead: Politiken des Lebens

Das Video Yes, We Fuck! von Antonio Centeno Ortiz und Raúl de la Morena (2015, 59') ist einer der schönsten und berührendsten Filme über Sexualität – und zugleich ein Politikum, denn er fordert das Recht auf Sex und körperliche Nähe für alle ein, auch für diejenigen, die bereits vor der SARS-CoV-2-Pandemie aufgrund ihrer funktionalen oder intellektuellen Diversität zu den Weggesperrten zählten.
Ortiz schreibt über dieses Thema in der aktuellen Ausgabe des von Eva Egermann gegründeten Crip Magazines. Das Magazin untersucht Darstellungspraktiken, die sich den bestehenden Kategorien und Verhältnissen von Normalität / Abnormalität widersetzen … mehr lesen

Crip Magazin #3, 2019, Cover

Shutdown-Programm # 4

ESSAY
Dialog mit Covid-19
Hans D. Christ, 22. März 2020

Wenn es also kein Szenarium der kurzfristigen Überwindung gibt, lautet die große Frage, wie wir das Virus – so paradox dies klingen mag – in ein demokratisches System einbinden, es sozusagen als ungebetenen Gast willkommen heißen wollen. Es würde bedeuten, Modelle der Fürsorge in Anerkennung ihrer globalen Zusammenhänge zum Kern des gesellschaftlichen Lebens zu machen. Covid hätte dazu sicher einiges zu sagen … mehr lesen

Hans D. Christ, Collage, 2020

Shutdown-Programm #3

SKYPE-GESPRÄCH
Ausstellungen ohne Raum

Ausgehend von der Ausstellung Alexander Kluge. Oper: Der Tempel der Ernsthaftigkeit, die am Tag ihrer geplanten Eröffung geschlossen werden musste, und dem kurzen Essay Ausstellungen ohne Raum entstand ein Gespräch zwischen Alexander Kluge und Hans D. Christ. Es bewegt sich entlang der verschiedenen Stationen des Projektes, den Grenzen und Möglichkeiten einer Ausstellung ohne bzw. im digitalen Raum und unserem neuen ungebetenen Gast, COVID-19.

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